Komisches Wochenende

Hallo Ihr Lieben

meine Güte, was war das ein komisches Wochenende…

Zuerst habe ich mich ganz doll gefreut, dass Minifrau Freitag schon zu Hause geblieben ist. Bester Laune bin ich morgens mit ihr raus gegangen und habe mich dann zusammen mit den Damen an bzw. vor den Frühstückstisch gesetzt. Wir haben gemeinsam gemütlich gefrühstückt und dann hat sich Minifrau direkt ins dritte Zimmer verkrümelt. Ich bin zwischendurch mal immer gucken gegangen, was sie dort so treibt, aber sie saß immer vor ihrer Massagebank und aus dem Laptop erzählte eine Frau etwas über komische Krankheiten. Minifrau hat mich teilweise gar nicht bemerkt, so akribisch hat sie mitgeschrieben. Mittags hat mich Frauchen durch den Regen getrieben und als wir wiederkamen, da saß Frauchen immernoch im dritten Zimmer und lauschte der Frau aus dem Laptop. Mittlerweile saß sie aber nicht mehr im Sessel, sondern trommelnd auf ihrem Cajon. Zum Glück gehörte der Abend dann doch noch uns. Und so wurde gemütlich zu Abend gegessen und als wir auf der Couch saßen, habe ich mir meine Streicheleinheiten von Minifrau abgeholt, während Frauchen sie irgendwelche ungesunden Sachen mit komischen Wörtern abgefragt hat. 

Am Samstag sollte sich das Ganze wiederholen, aber da Minifrau sich freitags wohl etwas einsam beim Lernen gefühlt hat, hat sie kurzer Hand mein neues Körbchen aus dem Schlafzimmer in ihr momentanes Lernzimmer gestellt und so konnte ich ihr Gesellschaft leisten. Da ich mich jetzt aber nicht so sehr für Krankheiten interessiere, bin ich ganz schnell eingeschlafen. Aber im Schlaf lernt man ja auch bekanntlich am besten. Als die Videofortbildung dann Abends endlich ein Ende gefunden hatte, ist Minifrau nochmal mit mir rausgegangen, um mal auf andere Gedanken zu kommen. Frauchen hatte in der Zeit das Abendessen gemacht, was ich natürlich zu erst probieren durfte. Später am Abend wurde Minifrau wieder von Frauchen abgefragt, aber wenigstens durfte ich ihr zwischendurch mein Spielzeug vor die Füße werfen und sie hat es mir dann durch die Wohnung geworfen. 

Naja, und heute ist Minifrau dann zu allem Überfluss sehr zeitig aufgestanden und einfach verschwunden. Ich habe zwar gemütlich mit Frauchen gefrühstückt, dann aber doch sehnsüchtig auf meine Minifrau gewartet. Wo war sie nur?

Mittags kam sie endlich wieder, ziemlich erleichtert und auch ein wenig stolz hat sie etwas von bestanden gefaselt. Aber das Beste war, sie hat die Tasche mit dem dicken Ordner erstmal ganz weit weggeräumt und mir versprochen endlich wieder Zeit für mich zu haben. Das wurde auch gleich in die Tat umgesetzt, wir haben nämlich zusammen einen kleinen Mittagsschlaf gehalten und danach sind wir Drei dann endlich wieder zusammen spazieren gegangen. 

Später werde ich mit ihr zusammen etwas zu Essen kochen und den restlichen Abend verbringen wir ohne Abfragen auf der Couch. 

Ich hoffe Ihr konntet etwas mehr Zeit mit Euren Lieben verbringen, denn die gemeinsame Zeit ist so kostbar!!!

Startet morgen gut in die neue Woche, soll ja wieder ne kurze sein, wobei meine Wochen ja immer gleich lang sind

Bleibt gesund, 

Euer Elvis

Auf den Spuren von Siefgried und dem Drachen

Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe Ihr genießt Euren Urlaub oder wenigstens das schöne Wetter nach Feierabend.

Am Wochenende war ich mit meinen Mädels auf den Spuren von Siegfried aus der Niebelungensage und wollte mich in Königswinter mit dem Drachen anlegen. Leider habe ich gar keinen gesehen…

Alles fing am Samstagmorgen an. Minifrau und Frauchen hatten ein paar Sachen eingepackt, nach dem Frühstück packten sie ihre Reisetasche und meine Reiseutensilien und waren nicht mehr gesehen. Ich hatte schon befürchtet die Beiden hätten mich vergessen, denn es dauerte eine ganze Weile bis Minifrau frisch frisiert endlich wieder kam und mich ins Auto packte. Wir holten noch schnell Frauchen vom Trimmen ab und dann ging es am frühen Mittag auf nach Richtung Königswinter. Nachdem wir zweimal am Hotel vorbei gefahren waren und Minifrau bester Laune war, haben wir uns zu Fuß auf die Suche gemacht und siehe da, wir standen direkt davor.

Das Gepäck wurde schnell aufs Zimmer gebracht, meine Damen schlüpften in ihr Wanderoutfit und bei diesem Anblick wurde mir schon ganz anders, denn böse Erinnerungen wurden wach. Immerhin starteten wir ganz human, mit der Zahnradbahn ging es den Berg hinauf. Oben angekommen wurde erstmal die schöne Aussicht über das Rheintal bewundert, wobei Frauchen auch immer einen Blick auf die dunklen Wolken hatte. Minifrau hingegen wollte unbedingt ganz hinauf zu der alten Ruine, Frauchens Einwände es wäre ein dickes Gewitter im Anmarsch, wurden einfach überhört und der Anstieg wurde in Angriff genommen. Kaum waren wir auf der Ruine Drachenfels angekommen, da fing der Drache kräftig an zu fauchen, oder war es doch der Donner vom Gewitter, so genau kann ich das nicht sagen, auf jedenfall wurde schnell ein Foto gemacht und wir eilten wieder herunter um uns in letzter Minute in das Café an der Bergstation zu retten, bevor draußen die Welt unterging.

Anscheinend hat so ein Drache auch Angst vor Gewittern, denn nachdem der Spuk vorbei war, haben wir uns wieder nach draußen gewagt, aber von einem Drachen war weit und breit nix zu sehen.

Für uns stand nun der Abstieg nach Königswinter an, da es ja so doll geregnet hatte war der Weg teilweise etwas rutschig und ich wurde von meinen Mädels mehr als einmal um meine vier Pfoten beneidet. Immerhin sind wir ganz ohne uns zu verlaufen unten angekommen. Abends haben die Damen auf einem stillgelegten Restaurantschiff zu Abend gegessen und ich habe mich unterm Tisch sehr bemühen müssen meine Augen aufzuhalten.

Der Sonntag war dann für unsere Pfoten und Füße etwas entspannter, es wurde nämlich eine entspannte Schifffahrt auf dem Rhein unternommen. So konnten wir uns zweieinhalb Stunden die schöne Landschaft anschauen und uns die Sonne auf das Fell scheinen lassen. Meine Damen waren erstaunt, wie schnell die Zeit vergehen kann, wenn man nichts tut.

Zum Abschluss dieses tollen Ausflugswochenendes gab es noch eine dicke Kugel Vanilleeis für mich und dann mussten wir uns auch schon wieder auf den Heimweg machen. Ich bin gespannt, was meinen Damen als nächstes mit mir geplant haben, es fallen wieder verdächtig oft die Wörter „bald“ und „Oma“.

Ich lasse mich überraschen…

Kommt gut durch diese Hitzewoche, denkt dran: viel trinken und euch wenig zu bewegen und ab und zu etwas Wassermelone mit meinen Kumpels zu teilen.

Euer Elvis

Mein Urlaub auf Föhr

Moin Ihr Lieben, 

Ich möchte Euch gerne von meinem Urlaub mit meinen Mädels erzählen, denn der war so schön, dass wir direkt wieder losfahren könnten. Und das Schönste war, wir Drei waren jeden Tag zusammen, keiner war hektisch und auch nur selten war einer genervt. Zusammengefasst, wir haben ein richtiges Hundeleben geführt. 

Los ging die Reise sonntags, da haben wir ziemlich lange im Auto gesessen, also ich habe ja auf der Rückbank gelegen und gedöst, aber die Mädels mussten sitzen und irgendwann fing bei den Beiden dann wohl doch der Rücken an zu zwicken. Naja, aber nach einer nicht enden wollenden Fahrt über Land kamen wir dann doch endlich bei strömendem Regen am Tor zu den Inseln in Dagebüll an. Minifrau meinte es ja nur gut mit mir, als sie meinte „Wir Zwei gehen mal zum Deich, denn der Dackelmann braucht schließlich seine Bewegung“. Stimmt, braucht der Dackelmann auch, aber doch nicht bei einer gefühlten Sturmflut… Das hat sie dann auch sehr schnell eingesehen, denn binnen zehn Minuten war ihre Hose pitschnass und sie hatte doch nur die eine dabei, der Rest war ihm Auto, tief in der Reisetasche vergraben. Also wurde die Heizung im Hotelzimmer auf volle Pulle gestellt und bis zum Abendessen war die Hose wieder trocken und auch der Regen hatte zum Glück nachgelassen. 

Am nächsten Morgen gab sich endlich die Sonne die Ehre und so konnten wir doch noch auf den Deich und die gute Salzluft genießen. Danach sind wir direkt zur Fähre gefahren und hatten richtig Glück, denn wir konnten eine Fähre früher nehmen als gebucht und so kamen wir zwei Stunden eher in der friesischen Karibik auf Föhr an. Unsere Ferienwohnung war glücklicherweise auch schon bezugsfertig und so konnten wir uns in aller Ruhe einrichten. Minifrau war ja die ganze Zeit ganz heiß drauf im hauseigenen Schwimmbad schwimmen zu gehen, diese Freude war allerdings wie weggeblasen, als sie das Schwimmbad gesehen hat. Denn das war im Keller des Hauses und, damit das Wasser immer schön warm bleibt, mit einer Plane abgedeckt ist. Und genau das war der Punkt der sie vom schwimmen abgehalten hat, denn sie hatte tatsächlich Angst da alleine rein zu gehen, sich hat  wohl zu viele Horrorfilme gesehen.

In den ersten Tagen haben wir eine Inselrundfahrt mit dem Friesen-Express gemacht, damit wir einen ersten Eindruck von der Insel bekamen und durch Wyk sind wir natürlich auch gebummelt. Natürlich haben wir auch den Hundestrand gesucht und gefunden. Der war zum Glück nur eine knappe Viertelstunde von der Wohnung entfernt und als nach einer knappen Woche etwas wärmer wurde haben wir es dort einen Tag lang gemütlich gemacht.

Der nette Herr von der Strandkorbvermietung hat uns sogar schon einen Tag im Voraus einen Strandkorb für gegeben. Und so konnten wir unser ganzes Hab und Gut, meine Mädels hatten wie für einen erneuten Urlaub gepackt, schon vormittag in dem Strandkorb einschließlich und erst einmal gemütlich zum Fischmarkt gehen. Leider waren wir nicht die Einzigen, die über den Markt bummeln wollten und so hat Minifrau mich Leichtgewicht kurzer Hand auf den Arm genommen. Dumm nur, dass ich mich vorher im Brunnen abgekühlt hatte, denn ruckzuck war ihr Tshirt patschnass. Zum Glück ist sie nicht allzu eitel und hat dieses dackelige Tshirt-Painting mit Humor genommen. Frauchen hat uns auf dem Markt feine Fischbrötchen geholt und wir sind dann schnurstracks zu unserem Strandkorb gepilgert. 

Nach unserem letztjährigen Heringssterben beim Strandmuschelaufbau, hatte Opa uns eine neue Strandmuschel geholt, die sich fast von selber aufbaut und so hatten wir uns schnell eingerichtet. Die Mädels im Strandkorb und ich im Schatten der Muschel. Das Innere der Strandmuschel, samt Inventar, hatte ich recht schnell unter Wasser gesetzt, denn beim Panieren im Sand habe ich leider mit meinem süßen Popo meinen Trinknapf umgeschmissen. Den hatte Minifrau aber auch sehr blöd platziert. 

Zum Glück ist bei dem Wetter alles schnell getrocknet. Ich bin dann ein paarmal mit Minifrau ins Wasser gegangen und nachdem ich eine kleine Diskussion mit den Wellen geführt habe, bin ich dann zur Freude meiner Mädels auch in der Nordsee geschwommen. Irgendwann hatte ich aber keine Lust mehr, im Gegensatz zu Minifrau der Wasserratte. Die musste ich vom Land aus ordentlich anbellen, damit sie sich endlich mal aus dem Wasser bequemt. Den Rest des Nachmittags haben wir es uns dann gemütlich gemacht, unsere Fischbrötchen gegessen, gedöst und die anderen Zwei- und Vierbeiner beobachtet. 

Leider geht auch der schönste Strandbesuch mal zu Ende, und dann passierte es. Die Strandmuschel musste wieder zusammen gebaut werden und für eine kurze Zeit wurden Erinnerungen an den Aufbau letztes Jahr wach. Meine Mädels drehten das Ding in alle möglichen Richtungen, aber es wollte sich einfach nicht mehr zusammenfalten lassen. Irgendwie haben sie es dann doch geschafft die Muschel wieder in ihre Hülle zu bekommen, ich bin nur mal gespannt, wie die beim nächsten Strandbesuch aussieht. Vielleicht sollte Opa uns dann eine holen die sich selber auf- und auch wieder selber abbaut… 

Ein paar Tage später haben wir heute einen Ausflug nach Sylt gemacht, ich hatte ja zuerst arge Bedenken, wie man mir als Hund dort wohl begegnen würde. Aber die Sylter sind sehr hundefreundlich, das hat uns total überrascht. 

Für Urlaubsverhältnisse mussten wir an dem Tag richtig früh aufstehen, denn meine Mädels wollten ja zeitig an der Fähre sein. Der große Katamaran führte uns erst nach Amrun. Wie es sich gehört, setzten wir uns natürlich nach draußen. Als das Schiff Gas gab, da hättet ihr mal Minifrau sehen sollen, die hat sich fast wie ein Dackel zusammen gerollt, denn sie hatte natürlich keine Jacke dabei. Auf Amrun sind wir dann auf die Fähre nach Sylt umgestiegen und haben uns gleich rein gesetzt, dort war es eindeutig wärmer. Auf Sylt angekommen, ging es dann mit dem Linienbus nach Westerland, leider wollten fast alle Menschen von der Fähre mit dem Bus fahren. Nur gut das Minifrau mich auf den Arm genommen hat, denn leider können manche Zweibeiner ziemlich rücksichtslos sein, wenn es darum geht irgendwo hinein zu kommen, und so hätte ich fast einen Ellenbogen in die Schnauze bekommen, hätte Minifrau nicht noch rechtzeitig einen Schritt nach hinten gemacht. Da wir ja gesunde Füße und Pfoten haben, sind wir im Bus stehen geblieben, das war witzig, denn wir standen genau auf dem Drehteil von dem Gelenkbus und ich wusste zu erst gar nicht wie mir geschah. 

In Westerland angekommen, sind meine Mädels natürlich erstmal bummeln und etwas shoppen gegangen, ich habe in der Zeit mal wieder versucht mit den Verkäuferinnen zu flirten. Dann sind wir weiter zur Strandpromenade gegangen, wo wir uns gestärkt  und den Blick aufs Meer genossen haben. 

Später sind wir dann zurück zur Bushaltestelle und wieder Richtung Hafen gefahren, denn Minifrau wollte dort unbedingt mit uns in eine tolle Strandbar. Da wir auch dort nicht die Einzigen waren haben wir uns rein gesetzt, denn die meisten wollten draußen sitzen und so hatte es noch ne Menge Platz und wir mussten uns nicht so knubbeln wie draußen. Nachdem die Damen etwas getrunken hatten, der Kaviar war ihnen doch was teuer und nicht so ganz ihr Geschmack, sind wir noch in den angrenzenden Shop gegangen. Dort empfing uns eine total nette blonde Verkäuferin, die mich direkt zu sich hinter die Theke bat und für jedes Küsschen was ich ihr gab, habe ich im Gegenzug ein Leckerchen von ihr bekommen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie viele Küsse ich verteilen kann. Weil die da so nett waren und ich die Spielzeuge dort auch so klasse fand, hat Minifrau mir noch eine Krabbe gekauft, welche ich ganz stolz über die Insel getragen habe. 

Eins steht für uns fest, dort werden wir garantiert mal Urlaub machen und ich werde dann wieder zum Küssen in die Sansibar gehen.

An unserem vorletzten Tag haben meine Mädels noch einen ganz besonderen Ausflug mit mir gemacht. Wir sind auf die Hallig Hooge gefahren. Ein Traum von Minifrau sollte wahr werden, denn sie wünscht sich insgeheim nichts sehnlicher als ein Leben auf einer Hallig und heute wollte sie endlich mal eine besuchen. 

Anscheinend hat das Universum ihr ständiges Gerede von der Einmaligkeit einer Hallig im Sturm für bare Münze genommen. Denn bei Sturmstärke 7-8 ging es über die offene Nordsee zwei Stunden hinaus. Das Meer hat mit aller Macht gezeigt was es so kann und so wurde es an Bord des Schiffes immer leiser. Frauchen lief langsam grün an und Minifrau meinte sie müsse mich die ganze Zeit kraulen, dabei war ich der Einzige, der ganz entspannt da lag. Selbst das umherfliegende Porzellan aus der Küchen konnte mich nicht erschrecken. Alle Zweibeiner waren hingegen glücklich, als sie endlich Halligboden unter den Füßen hatten. 

Eigentlich hatte Minifrau ja darauf spekuliert mit der Pferdekutsche Hooge zu erkunden, da die Damen aber erstmal sich selber und ihre Mägen wieder unter Kontrolle bekommen mussten, haben wir die Kutsche fahren lassen und uns zu Fuß auf den Weg gemacht. Mir hat es soooo gefallen, die Wiesen, die so lecker salzig schmecken und die ganze Zeit Gegenwind, der mir 1000 Gerüche in die Nase geweht hat. Wir sind dann einfach der Nase nach gelaufen und haben so die Kirchwarft entdeckt, wo ich leider nicht rein durfte, aber Frauchen war ganz begeistert von der Kirche auf der Hallig. Nach einem weiteren Fußmarsch gegen den Wind hatten wir dann endlich die Hanswarft erreicht, wo die Mädels sich in einem Souvenirladen etwas vom Wind erholen konnten und ich habe mir bei der Gelegenheit gleich ein paar Leckerchen von der netten Hoogerin bekommen. Danach haben wir uns im „Kino“ noch einen Film über die Sturmfluten angeschaut, die so eine Hallig bis zu 30mal im Jahr ereilt und dann mussten wir uns auch schon wieder Richtung Hafen aufmachen. Wo wir in einer Teestube auf der Backenswarft uns noch etwas vom erholt und für die Rückfahrt gestärkt haben. Die Rückfahrt war aber zum Glück etwas entspannter und Frauchen wollte von Minifrau wissen, ob ihr Interesse an einem Leben auf der Hallig denn jetzt vielleicht gestorben sei, doch Minifrau wäre nicht Minifrau, wenn sie nicht mit einem entschiedenen „Nein“ geantwortet hätte. 

Ich kann sie verstehen, ich fand es dort auch ganz toll, Natur pur, kein Stress, einfach Leben und ganz viel frische gesunde Luft. 

Leider geht auch der schönste Urlaub einmal zu Ende und was bleibt sind die Erinnerungen an eine ganz tolle Zeit. Jetzt hat uns der Alltag wieder und versuchen uns trotz aller Hektik und Arbeit einen schönen zusammen zumachen.

Euer Nordseehund Elvis

Frauchen verteidigen macht müde


Mensch was bin ich müde, ich habe unter Einsatz meines kleinen Dackellebens mein Frauchen verteidigt.

Allerdings verstehe ich nicht, warum meine Mädels bei der Geschichte so einen ironischen Unterton haben

Wir Drei sind nachmittag ganz gemütlich spazieren gegangen, den knieschonenden Weg durch die Schrebergärten extra für Frauchen und dann geschah es. Wir gehen durch einen der Schrebergarten und da fängt plötzlich so ein kleiner Giftzwerg, den ich aus meinem Revier kenne, an mich anzukläffen. Ich bin wie immer hocherhobenen Hauptes an ihm und seinem Garten  vorbei gegangen und habe auch alle Versuche von Minifrau mich zum Bellen zu bringen gekonnt ignoriert. Nach etwa 50m, sein schrilles Keifen war immer noch deutlich zu hören, drehe ich mich um und wen sehe ich da direkt hinter Frauchen Stehen und Bellen? Den kleinen Giftzwerg. 

Minifrau hat seine direkte Anwesenheit natürlich nicht mitbekommen und sich nur gefreut, weil ich endlich auf ihr „Gib Laut“ reagiert habe. Hab aber gar nicht, ich wollte die Beiden bloß auf den Kleinen aufmerksam machen. Frauchen hat dann gleich die Situation erkannt, hat sich umgedreht und den kleinen Frechdachs mit ihrer Körperhaltung in die Schranken gewiesen und ihn so langsam aber sicher zurück in seinen Garten gebracht. Mensch was war ich stolz auf sie.

Aber kaum war der Hund weg und sie macht sich wieder auf den Weg zu uns, da kam er gleich wieder keifend durch das Loch im Zaun auf uns zu gerannt, also hat Frauchen ihre erzieherischen Maßnahmen insgesamt viermal wiederholt. Ich habe mir das ganze Geschehen aus sicherem Abstand angeschaut und weil es doch etwas länger dauerte habe ich mich zwischenzeitlich hingelegt und es mir gemütlich gemacht. Minifrau’s Frage, ob ich noch Popcorn wolle, habe ich zwar bejaht, aber leider keins bekommen. Die Frage klang auch irgendwie ironisch… 

Mittlerweile hatte Frauchen den Besitzer von dem kleinen Keifer ordentlich zusammengefaltet und dieser hatte seinen Hund dann endlich im Garten an die Leinen genommen. Frauchen konnte daraufhin wieder entspannt zu uns kommen und als sie da so vor mir stand, da habe ich ordentlich gebellt. Ich war so stolz auf sie, wie sie die Situation geregelt hat und ich war ja immer bereit sie zur Not zu unterstützen. Aber das war zum Glück gar nicht nötig. Und so haben wir unseren Spaziergang fortgesetzt und nun liege ich fix und fertig von dem Ereignis in meinem Körbchen und lasse meinen Schlaf von Bärchen bewachen. 

Tanzt später schön in den ersten Mai, ich soll ab morgen übrigens nur noch im Regen spazieren gehen meint Minifrau, damit ich endlich etwas wachse

Passt auf Euch auf

Euer Elvis

Turbulente Ostern

Ei, Ei, Ei

Was waren das turbulente Ostertage.

Karfreitag kam ja Ömchen Anja zu uns und ich hatte ja schon angedeutet, das ich ganz vernarrt in sie war. Meine Mädels hatten große Hoffnung gehegt, dass sich das über Nacht vielleicht legen würde, denn schließlich stand ja die Option im Raum, dass sie für immer zu uns zurück kommen sollte.

Am Samstag sind wir vier dann erstmal zusammen einkaufen gefahren, haben Oma auf dem Friedhof bunte Blumen vorbei gebracht und anschließend sind wir spazieren gegangen. Das hat richtig Spaß gemacht. Ömchen und ich sind recht artig nebeneinander her gelaufen, nach einer guten halben Stunden kam sie in den Buggy und wurde geschoben. Am Ende unseres etwa einstündigen Spaziergangs sind wir dann in einem Biergarten eingekehrt und während die Mädels sich gestärkt haben, habe ich vor dem Buggy gelegen und meine Anja bewacht.

Wieder zu Hause habe ich leider genau da weiter gemacht, wo ich abends zuvor aufgehört hatte und leider habe ich mit meinem Verhalten die Option der Rückkehr zunichte gemacht.

Denn ich habe ihr nicht nur in der Wohnung keine Ruhe gegönnt und wollte sie immer besteigen, leider bin ich auch draußen zu einem richtigen Wachhund mutiert und habe sogar Streit mit meinem besten Kumpel angefangen, nur weil er mal an Ömchen riechen wollte. Meine Mädels waren fix und fertig, da sie immer gucken mussten wo ich wohl gerade war. Und da sie es so nicht verantworten können uns zusammen im Arbeitsalltag alleine zu lassen, wurde das Experiment leider frühzeitig abgebrochen und Anja wurde leider bereits am Sonntagabend abgeholt. Aber immerhin hatte sie nochmal die Gelegenheit Opa für eine Stunde zu sehen, denn der war nämlich gerade zu Besuch als ihr Herrchen sie abholte. Leider ist mit dem Moment des Abgebens jeder Kontakt wieder abgebrochen und Minifrau hat zur Zeit keine Möglichkeit ein klärendes Gespräch zu führen. Das tut meinen Beiden natürlich sehr weh, denn sie hatten das Ömchen auch in ihr Herz geschlossen.

Naja, und dann kam der Ostermontag und zeitgleich mein Wurftag. Ich hatte schon befürchtet meine Damen hätten den vor lauter Stress vergessen, aber ich hatte nochmal Glück. Und so stand morgens ein kleiner gedeckter Geburtstagstisch für mich in der Wohnung. Ach was war ich glücklich, keiner war mir böse und alles war wie immer. Zur Feier des Tages habe ich mir erstmal einen Thunfisch Muffin schmecken lassen. Mittags haben wir Drei dann nochmal die schöne Ostersonne genossen und ich durfte mich im Bach abkühlen. Abends sind wir noch zum Essen gefahren um diese stressigen und ereignisreichen Ostertage doch noch gemütlich ausklingen zu lassen. Als wir dann endlich daheim auf der Couch saßen, da hatte ich meine liebe Not meine nun acht Jahre alten Dackelaugen noch aufzuhalten.

Jetzt hat Minifrau der Alltag wieder und ich werde gucken das Frauchen ihren wehen Rücken noch weiter schont. Und ich hoffe sehr, dass die Vernunft siegen wird und wir doch nochmal erfahren werden wie es mit Ömchen weiter gehen wird.

Ich wünsche Euch eine schöne kurze Woche, bleibt gesund und lässt Euch nicht von Egoisten ärgern

Euer Elvis

Ömchen Anja ist zu Besuch


Ich bin völlig aus dem Häuschen. 

Ihr glaubt nicht wer heute bei uns zu Besuch ist. Die Anja. Meine alte Anja, mittlerweile das Ömchen Anja.

Sie ist vor knapp sechs Jahren bei uns ausgezogen und nun ist sie über Ostern zu Besuch. Mit der Option, das sie vielleicht bald wieder bei uns einziehen soll.

Minifrau hatte ja so ihre Bedenken, ob wir zwei uns überhaupt noch kennen und vertragen werden, aber diese Sorge haben wir ihr nach ein paar Minuten gleich genommen. Nach einem kurzen Spaziergang durch mein Revier sind wir dann in die Wohnung wo auch Frauchen schon ganz gespannt auf uns beide wartete. Kaum in der Wohnung angekommen, hat Anja kurz alles inspiziert und gleich darauf haben wir angefangen zu spielen. Ich muss sagen, man merkt ihr ihre knapp 13 Jahre kaum an.

Anja und Elvis im Spiel

Auch bei unserem gemeinsamen Nachmittagsspaziergang durch die Karfreitagssonne, da hat sie gezogen wie in ihren besten Zeiten früher und Minifrau war genauso wenig begeistert wie früher. Frauchen meinte dann auch noch mit mir schimpfen zu müssen, weil ich auch angefangen hatte zu ziehen und das ihrem wehen Rücken so gar nicht gut bekommt. Nach nem Drittel vom Weg kam Anja in meinen Buggy, weil auch sie schon lange einen wehen Rücken hat, vielleicht versteht sie sich deshalb auch gleich so gut mit meinem Frauchen.

Anja mit Frauchen, Liebe auf den ersten Blick

Auf dem letzten Drittel durfte Ömchen Anja dann wieder laufen und Frauchen schnappte sich kurzer Hand gleich unsere beiden Leinen. Und siehe da, wir beide sind wie aus dem Bilderbuch gelaufen. Die Mädels waren stolz wie Oskar auf uns. 

Wir können auch artig

Leider bekomme ich im Moment immer wieder geschimpft und Minifrau nimmt andauern das Wort „Schnippschnapp“ in den Mund, nur weil ich mein bestes Stück im Moment nicht so ganz unter Kontrolle habe und von Anja immer etwas will, was sie nicht will und auch nicht mehr kann. 

Wenn ich zu doll werde, dann keift mir Ömchen Anja ganz schön kräftig ins Ohr. Aber eigentlich mag sie mich, und manchmal darf ihr auch ohne Gekeife etwas näher kommen.

Ich freue mich jetzt jedenfalls ganz arg auf die Ostertage und meine Zeit mit drei Weibern. 

Euch noch einen ruhigen Karreitag und anschließend sonnige Ostern, bleibt gesund und geniest die Zeit in Eurem Rudel

Euer Elvis

What a beautiful day

Hallo Ihr Lieben,

Ich bin heute so ein glücklicher kleiner Dackelmann, denn ich hatte nämlich einen unverhofft schönen Tag mit meinen Mädels.

Minifrau hat sich gestern morgen ganz spontan entschlossen für heute einen Urlaubstag zu nehmen. Frauchen hat nämlich auch schon seit gestern langes Wochenende und da die Zwei gestern Abend auf ein Konzert wollten, meinte Minifrau es sei doch besser heute frei zu haben und auszuschlafen. Das hat sie dann auch ausgiebig getan, mir wurde es dann irgendwann doch etwas zu lange wie sie geschlafen hat und da habe ich mir erlaubt um halb zehn einmal richtig laut zu quieken und siehe da, es hat geklappt und Minifrau wurde wach. Sie war selber erstaunt, dass sie so lange geschlafen hatte, aber schließlich hatte sie sich ja auch dafür frei genommen. Tja und dann sind wir nach dem Frühstück alle Drei gleich los ins benachbarte Düsseldorf gefahren. Dort sind wir durch einen schönen Schloßpark und -Wald marschiert. Ich habe mich unterwegs noch als neuer Wachmann beworben, mal gucken ob die mich nehmen…

Da Düsseldorf ja bekanntlich am Rhein liegt, wollte meine beiden natürlich auch dahin, es war ja klar, dass sie den Weg mal wieder nicht kannten. Aber anstatt einfach mir und meiner Nase zu vertrauen, sind die beiden lieber umständlich dem Handy gefolgt und so sind wir nicht zum ersten Mal einen riesen Umweg gelaufen um an unser Ziel gelangen. Immerhin haben wir den Rhein gefunden und ich bin gleich ans Ufer gelaufen und habe meine dicken Pfoten in dem großen Fluss abgekühlt und mal einen kleinen Schluck getrunken. Gar nicht so schlecht, dat Wasser von Kölle

Anschließend habe ich noch Enten beobachtet und mich auf der Wiese gewälzt.

Ich war so glücklich, mit so einem tollen Ausflug hatte ich gar nicht gerechnet und das Tolle ist, das Wochenende kommt ja erst noch und mir wurde versprochen, dass wir da auch die ganze Zeit gemeinsam verbringen werden.

Ich wünsche Euch jetzt auch ein schönes Wochenende mit Eurem Rudel, genießt die freie gemeinsame Zeit in vollen Zügen. Um es mit den Worten von meiner Minifrau heute Mittag zu sagen: „Das Leben kann so schön sein, wenn man Zeit für einander hat!“

Bleibt gesund

Euer Wachmann von Schloss Benrath

Elvis

Ein Stock kann nie groß genug sein


Gestern war Frauchens Wurftag, leider musste sie an ihrem Jubeltag arbeiten.

Als sie mittags dann endlich vom Frühdienst heim kam, hat sie natürlich zu erst ihre Geschenke ausgepackt und anschließend haben wir uns gemeinsam ein Stündchen aufs Ohr gelegt. 

Frisch erholt sind wir dann alle zusammen Spazieren gegangen, Minifrau war nämlich ein neues Café/ Restaurant eingefallen und dort wollten die Zwei die Geburtstagsfeierlichkeiten bei Weizenbier und Kuchen starten. Das Restaurant war wirklich schön, Minifrau‘s Pflaumenkuchen war zwar ein Kirschkuchen, aber der war wohl trotzdem lecker. Und ich habe von der netten jungen Kellnerin jede Menge Streicheleinheiten bekommen. Wir werden dort bestimmt häufiger hingegen. 

Gut gestärkt haben wir dann wieder den Heimweg angetreten, schließlich wollte Minifrau dem Geburtstagskind ja noch ein Dreigänge-Menü zaubern, und das obwohl beide vom Kuchen schon pappsatt waren. 

Auf dem Heimweg habe ich dann einen  großen Stock, oder besser gesagt Ast gefunden und da ich eher ein Sammler als ein Jäger bin, musste ich diesen Stock natürlich mit nehmen. Meine Mädels haben sich die ganze Zeit über köstlich über mich amüsiert, den es war gar nicht so leicht den Stock zu tragen. Immer war etwas im Weg, mal war es ein Gartenzaun, mal ein Laternenmast und das Beinchen heben war auch eine Herausforderung, den nur sehr ungerne wollte ich den Stock dabei aus dem Maul geben. 

Leider ist der Gehweg zu unserer Wohnung sehr schmal und die Straße sehr zugeparkt und als der Stock dann bedrohlich nahe an die Kotflügel der Autos kam, da wurde es Minifrau doch etwas gefährlich. Ich habe dann nach einem kurzen Kampf doch nachgegeben und den Stock fallen und liegen gelassen. Schließlich wollte ich nicht schon wieder meine Versicherung bemühen müssen. 

Eigentlich schade, denn noch so ein paar Stöcke und ich hätte zu Hause auf dem Balkon ein schönes Osterfeuer für meine Damen machen können. 

Wenigstens haben wir daheim noch schön Geburtstag gefeiert und meine Zwei haben sich die Bäuche vollgeschlagen, natürlich habe auch ich etwas abbekommen, es war wirklich sehr lecker.

Leider ist Frauchen heute schon wieder arbeiten, aber sie hat mir versprochen, dass es heute Nachmittag wieder auf einen schönen gemeinsamen Spaziergang geht und vielleicht fällt dabei sogar ne Kugel Eis für mich ab. 

Ich lass mich überraschen, vielleicht finde ich ja auch wieder einen großen Stock

Genießt heute den sonnigen Tag und startet morgen gesund und erholt in die letzte lange Woche vor Ostern

Euer Elvis

Freie Tage gehen immer so schnell um

Da habe ich mich so sehr auf die Tage bei meiner Oma gefreut und was ist? Fünfmal tief und feste geschlafen und schon bin ich wieder zu Hause.

Warum gehen so schöne Tage mit dem ganzen Rudel nur immer so schnell um?

Meine Oma hat sich ganz arg gefreut uns alle wieder zu sehen, am meisten hat sie sich natürlich über mich gefreut.

Ich war auch glücklich sie wieder zu sehen und es geht ihr im Moment auch richtig gut, so dass sie mir aus voller Brust wieder Lieder vor singen konnte und auch in der Küche fiel so einiges für ab. Am Wochenende haben wir dann ihren Geburtstag gefeiert, meine Mädels haben Kuchen und Salate vorbereitet und als große Überraschung haben wir Oma‘s Schwester anreisen lassen. Die zwei alten Damen haben sich seit über zwei Jahre aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr gesehen, Ihr könnt Euch Omas dummes Gesicht nicht vorstellen als sie ihre Schwester in der Küche hat stehen sehen. Die Zwei haben sich dann den ganzen Nachmittag und Abend unterhalten, von Müdigkeit und Alterserscheinungen war auf einmal nichts mehr zu sehen. Es hat richtig Spass gemacht zu sehen wie glücklich die Beiden an diesem Tage waren.

Als die Feierei vorbei war, sind meine Mädels am nächsten Tag mit mir fein Spazieren gegangen und wir haben an einem Würstchenstand mit angeschlossenen Biergarten bei herrlichem Sonnenschein die Freiluftsaison eröffnet.

Leider hieß es am nächsten Tag schon wieder Abschied von Oma nehmen. All meine Bemühungen mich unter ihrem Rock zu verstecken schlugen fehl und so hob mich Minifrau einfach hoch, dass Oma mir zum Abschied einen Kuss geben und mich nochmal richtig knuddeln konnte.

Zu Hause angekommen habe ich mich in mein Körbchen verkrümelt und Trübsal geblasen, nach meinem Abendessen sind wir dann alle Drei zu einem Spaziergang aufgebrochen, war zwar eine ungewohnte Zeit, aber öfters mal was Neues dachte ich mir. Und plötzlich stehen wir vor einem Restaurant und jetzt ratet mal wer kurze Zeit später auch dort auftaucht? Mein Opa, der olle Weltenbummler, den hatte ich auch schon ewig nicht mehr gesehen. Und so wich die Trauer der zurückgelassenen Oma dem Wiedersehen mit Opa. Es wurde ein gemütlicher Abend und ich habe es mir die ganze Zeit auf Opa‘s Füssen gemütlich gemacht.

Leider hat uns der Alltag jetzt wieder so richtig eingeholt, meine Damen müssen wieder arbeiten und passe auf die Wohnung auf.

Gestern habe ich noch 20 Minuten mit so einem Halbstarken Wollknäuel aus meiner Nachbarschaft gespielt. Acht Monaten trafen auf acht Jahre. Das hat so richtig Spaß gemacht, von wegen ich werde alt, ich hab es dem Jungspund so richtig gezeigt, allerdings war ich danach kaputt wie Hund und habe den restlichen Abend verschlafen

Jetzt bin ich gespannt wann es das nächste Mal auf Reisen geht, Minifrau hat schon eine Strichliste an den Kühlschrank geklebt, wo sie die Arbeitstage bis zum nächsten Urlaub abstreicht

Bis dahin wird bestimmt noch einiges passieren und ich werde Euch Bericht erstatten.

Übersteht die restliche Woche gut und genießt das kommende sonnige Wochenende mit Eurem Rudel

Euer Elvis

Wo ist bloß der Frühling hin???

Hallo Ihr Lieben,

was ist denn nur mit dem tollen Frühlingswetter passiert? 

Ich hatte mich schon so an die Sonne und die milden Temperaturen gewöhnt. 

Und jetzt? Muss ich wieder mit Minifrau im gelben Partnerlook rumlaufen. 

Als wir zwei heute Mittag im Wald waren, hatte ich auf einmal so starken Gegenwind, dass meine langen Dackelohren senkrecht im Wind standen. Minifrau ärgert sich jetzt noch das sie nicht schnell genug an ihr Handy kam um mich und meine Ohren zu fotografieren. So ein Ostfriesennerz ist halt doch etwas sperrig, oder sie einfach etwas ungeschickt. Kurz bevor es zum Ende der Runde anfing wie aus Eimern zu schütten, rief Frauchen an (Minifrau kam tatsächlich an hier Handy) um uns mitzuteilen das sie Feierabend hätte und auf dem Heimweg sei. Auf die Frage ob das Wetter bei uns auch so ungemütlich sei, antwortete Minifrau mit einem sehr irritiertem Ja, arbeitet Frauchen doch bloß 25km entfernt. Das Telefonat war dann auch sehr schnell zu Ende, denn der Himmel öffnete seine Schleusen und dank des Windes kam der Regen von überall her. Trotz unserer gelben Regenmäntel kamen Minifrau und ich pitschnass zu Hause an.

Liebevoll wurde erstmal ich, der kleiner Dackelmann trocken gelegt, bevor Minifrau sich um ihre nassen Sachen kümmerte.

Frauchen war dann auch schnell da und konnte sich selber davon überzeuge, dass das Wetter bei uns auch nicht gerade toll war.

Beim anschließenden gemeinsamen Mittagsschlaf habe ich mich bei Minifrau im Bett von dieser Windbeutelei erstmal erholt und war heilfroh, dass wir drinnen waren, denn draußen pfiff der Wind und der Regen schlug wie wild an die Scheiben. 

Leider geht so eine Stunde Mittagsruhe immer viel zu schnell vorbei und ich wurde von Minifrau aus dem Bett gehoben und auf meine große Decke vor der Heizung im Wohnzimmer gelegt. Dort konnte ich weiter schlafen, während meine Zwei ständig auf den Balkon rannten um irgendwelche Sachen vor dem sicheren Sturmtod zu retten.

Jetzt habe ich auch noch gehört, dass es diese Nacht wieder schneien soll. 

Also so sehr ich es ja auch genieße durch diese weiße Pracht zu rennen, würde ich es doch begrüßen wenn endlich wieder die Sonne rauskäme. Ich habe auch immer etwas Sorge um meine Damen wenn die über die glatten, schneebedeckten Strassen fahren müssen, zumal wohl in der Nachbarstadt wo die Klinik steht der Winterdienst regelmäßig versagt.

Aber leider scheint Petrus im Moment kein Freund von schönem Wetter zu sein und so müssen wir das Beste daraus machen, was für mich heißt: Kuscheln, Chillen und Dackelyoga

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen schönen Sonntagabend, passt auf Euch auf bei diesem Sturm und startet morgen alle gesund und munter in die neue Woche 

Euer Elvis